Fachlicher Austausch mit der Schweiz

Bei der Versorgung der Tibia vara blount mit Orthesen erzielen wir regelmäßig sehr gute Ergebnisse. Nun haben sogar Kollegen aus der Schweiz um unsere Unterstützung bei der optimalen Herstellung von Orthesen für ein kleines Mädchen angefragt. Ziel dieser Versorgung ist es, ein Fortschreiten der Blount-Krankheit zu verhindern und die O-Beine während des Wachstums zu begradigen.

Mithilfe von Fotos und Röntgenbildern aus der Schweiz konnten wir in einer Telefonkonferenz einige Empfehlungen geben und das Fachwissen unserer Orthopädietechniker teilen. Uns hat dieser grenzüberschreitende Austausch wirklich Freude bereitet. Wir sind überzeugt, dass Martin und sein Jungmeister in Winterthur ihre kleine Patientin hervorragend versorgen werden.

Update: Nachdem wir unsere Kollegen in der Schweiz in einer Telefonkonferenz beraten konnten, haben sie die Orthesen zur Versorgung ihrer kleinen Patientin gebaut und uns Bilder der Anprobe geschickt.

Blount-Krankheit: Orthesen bei der Anprobe in der Schweiz

Nach einem weiteren Telefonat mit uns haben die Orthopädietechniker dort noch letzte Verbesserungen eingearbeitet: Der Oberschenkelanteil wurde gekürzt und die Knieinnenseite verlängert, damit der korrigierende Druck dort optimal verteilt wird. Jetzt ist das Mädchen bestens versorgt.

Die fertig gebauten Orthesen der Kollegen in der Schweiz