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Trichterbrust

Bei einer Trichterbrust sinkt der vordere Teil des Thorax infolge von Veränderungen in den Knorpelverbindungen zwischen Brustbein und Rippen ein. Meist ist die Trichterbrust angeboren. Gelegentlich kann die Trichterbrust zu Beschwerden wie einer eingeschränkten Herz- oder Lungenfunktion oder Rückenschmerzen führen. Therapiert wird sie häufig auch aus ästhetischen Gründen.
Die Therapie erfolgt mit einer Trichterbrust-Orthese, einer sogenannten Saugglocke. Sie wird täglich angewendet. Zu Beginn 30 Minuten bis zu 3x täglich. Dabei kann es zu Schmerzen kommen, die einem Muskelkater ähneln. Die Behandlung erfolgt bei Ihnen zu Hause im Rahmen Ihrer eigenen zeitlichen Möglichkeiten. Unter Umständen ist eine mehrtägige Pause zur Beruhigung einer möglichen Schmerzempfindlichkeit des Brustkastens gegenüber der Druckeinwirkungen erforderlich.

Mit der Gewöhnung des Brustkorbs an die Anhebung des Trichters erfolgt eine allmähliche Verkürzung der Beruhigungspausen und eine Ausdehnung der Behandlungseinheiten auf mehrere Stunden täglich. Die Gesamtdauer der Therapie beträgt etwa ein bis drei Jahre. Eine Kostenübernahme durch die Krankenkassen ist möglich, aber vom Einzelfall abhängig. Die Therapie der Trichterbrust ist grundsätzlich in jedem Alter möglich. Bei jungen Menschen tritt die korrigierende Wirkung der Saugglocke schneller ein als bei älteren Patienten. Wir hatten jedoch schon einen 60-jährigen Patienten, der mit dem Ergebnis zufrieden war.

Die Therapie der Trichterbrust erfolgt mit einer Saugglocke.

Trichterbrust
Der Behandlungserfolg ist sicht- und messbar. Wenn die Saugglocke entfernt wird, ist die Haut vorübergehend gerötet.

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