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Spitzfuss

Der Spitzfuß hat neurologische oder muskuläre Ursachen und kann sich auch bei längerer Bettlägerigkeit ausbilden, wenn sich die Achillessehne verkürzt. Bei dieser Fehlstellung hat die Ferse keinen Bodenkontakt, die Patienten gehen auf den Zehenspitzen und können den Fuß nicht abrollen. Bei strukturellen Ursachen kann die Fehlstellung zwar durch eine Absatzerhöhung ausgeglichen werden, eine operative Verbesserung der Situation bietet sich dann aber häufig an. Bei neurologischen Schäden, zum Beispiel nach einem Schlaganfall oder einem Bandscheibenvorfall, hilft eine Feder-Orthese dabei, die Fußspitze anzuheben und das Abrollen des Fußes zu ermöglichen.
Bei Kindern führt häufig eine Fußheberschwäche als Folge einer Cerebralparese (CP) zu Spitzfüßen, die von uns orthetisch versorgt werden.
Unsere Orthesen können zudem zur aktiven Korrektur des Gangbildes nach der operativen Therapie einer strukturellen Fehlbildung konzipiert werden oder auch das Ergebnis einer solchen Operation sichern. Postoperativ nach Achillessehnenverlängerungen und bei bestimmten Grunderkrankungen haben wir auch die Möglichkeit, mit Nachtschienen eine erneute Verschlechterung der Fußstellung zu verzögern.

Hohe Unterschenkel-Orthesen aus leichtem Material

Sie dienen der einfachen Versorgung eines Spitzfußes, wenn die Patienten gerade anfangen zu laufen und noch Stabilität durch die hohe Führung der Orthese im Stand brauchen.

Orthesen aus dem 3D-Druck

Hier wurden am hinteren Schaft horizontale Rillen eingearbeitet. Bei einer Bewegung nach hinten stoßen die Rillen aufeinander und verhindern die Spitzfüßigkeit – bei Bewegung nach vorne öffnen sich die Rillen und erlauben die Bewegung.

Innenschuh und Nachtschiene

Sie müssen etwa für ein halbes Jahr lang nach der OP zur Achillessehnenverlängerung getragen werden. Der Innenschuh ist in Kunststoff-Ledertechnik gefertigt, die Oberschenkelnachtschiene in Kunststofftechnik mit Frottee-Polsterung.

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