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Klumpfüße

Der Klumpfuß ist eine angeborene oder erworbene Fußfehlstellung.

Zu den Facetten dieses Krankheitsbildes zählen auch Sichel- oder Spitzfüße. Ursache kann Vererbung, ein Trauma, Bänderschwäche, Kinderlähmung oder ein Schlaganfall sein.

Unsere Lösungen

Bei angeborenen Klumpfüßen wird meistens eine große operative Methode (OP nach Cincinnati), zum Beispiel im Uniklinikum Essen durchgeführt. Um dieses operative Ergebnis zu sichern, fertigen wir eine individuelle Orthesenversorgung.

Bei angeborenen, aber nicht so stark ausgeprägten Klumpfüßen wird konservativ mit Mitchell-Schuhen / Ponsetti-Schienen versorgt, wobei die Spitzfüße durch einen kleinen Eingriff vorher begradigt werden.

Mitchell-Schuhe zur Versorgung von Klumpfüßen
Mitchell-Schuhe zur konservativen Versorgung von Klumpfüßen

Wir zeigen hier Versorgungen nach einem Rezidiv (Rückfall) nach ca. 8 bis 9-jähriger Klumpfuß-Operation in Spitzfußstellung. Zunächst eine Unterschenkel-Orthese in Containertechnik mit einseitigem Gelenk zur Begradigung des Spitzfußes.

Unterschenkel-Federorthese, die durch ihre Federwirkung einen Spitzfuß begradigt, indem Sie die verkürzte Wadenmuskulatur dehnt.

Diese Unterschenkel-Orthese korrigiert den Knickfuß nach 2 bis 3-jähriger Klumpfuß-Operation.

Weitere Orthesen zur Versorgung des Klumpfußes, die wir gefertigt und individuell angepasst haben, um die Korrektur nach der Operation zu halten: